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Kinderheim Gamander, Schaan
1956 hat das Liechtensteinische Rote Kreuz in einem kleinen Einfamilienhaus in Triesen ein Heim für Kinder eröffnet, die aus irgendwelchen Gründen für kürzere oder längere Zeit nicht in ihren Familien leben konnten. Da die Platzverhältnisse bald zu eng waren, wurde 1965 in Schaan ein neues Kinderheim mit grosszügiger Gartenanlage bezogen. Es bot Platz für 18 Kinder.

Anlässlich einer Rotkreuz-Generalversammlung in Budapest im Jahre 1991 besuchten die Präsidentin, I.D. Fürstin Marie von Liechtenstein, und die Auslandsdelegierte, Dr. Marianne Marxer, in Ungarn und Rumänien einige Flüchtlingslager, in denen Opfer des Krieges in Südosteuropa Aufnahme gefunden hatten. Dabei entstand der Gedanke, in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst von Ungarn, Kinder und Jugendliche aus den dort überall hoffnungslos überfüllten Flüchtlingslagern nach Liechtenstein zu holen und sie hier für jeweils einen Monat zu betreuen.

Seither haben über 2.000 Jugendliche und rund 500 Betreuungspersonen einen dreiwöchigen Erholungsaufenthalt in Liechtenstein verbracht.
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